Kurzinformation Virtuelles Institut  (Stand: Februar 1998)



"Virtuelles Institut" enstand zwischen Oktober 97 und Januar 98 als Diplomarbeit am Institut für Industrielle Bauproduktion (ifib) der Universität Karlsruhe (TH). Mit der vorliegenden Arbeit wurde ein neuartiges und komplexes multimediales Informationssystem entwickelt, das eine schlüssige Verbindung von gebräuchlichen Internettechnologien, zweidimensionaler Informationsdarstellung und Virtual Reality (VR) herstellt und dabei den entscheidenden Schritt von reiner Präsentation zur Möglichkeit der gezielten Interaktion vollzieht.

Überblick

Im Zusammenspiel von realen und virtuellen Infra- strukturen müssen nicht nur die realen Komponenten Veränderungen erfahren, sondern es müssen auch Konzepte für die virtuellen Umgebungen entwickelt werden, die die Orientierung darin und die Verbindung zu den realen Komponenten ermöglichen. Zu diesem Zweck ist ein struktureller Überbau für eine virtuelle Präsentation der Hochschuleinheit 'Institut' im Internet am Beispiel des 'ifib' entwickelt worden, der modulartig erweitert und ergänzt werden kann. Hierbei wurde versucht, Ansätze aus der Architektur, wie z.B. Navigations- und Verteilungsstrukturen, auf die Informationstechnologie zu übertragen und eine reale Institution mit räumlicher Ausformung in virtuelle Strukturen umzusetzen.


Szene aus der Virtual Reality-Komponente
dreidimensionale Informationsvernetzung im "Inforaum"

Als Grundlage dient eine Basisstruktur mit zwei- dimensionaler Informationsdarstellung, von der aus eine Virtual Reality-Komponente optional vom Nutzer zugeschaltet werden kann. Beide Komponenten stehen in direkter Verbindung zueinander und können sich gegenseitig steuern. Die Basisstruktur in Form einer Website bietet schnellen und übersichtlichen Zugriff auf Information, während die VR-Komponente eine intuitive und völlig andere Herangehensweise sowie visuell-räumliche Erfahrungen mit sich bringt. Sie soll über die zweidimensionale Informations- darstellung und über die Realität hinausgehende Möglichkeiten bieten (so z.B. die räumliche Navigation durch eine dreidimensionale Informationsvernetzung im "Inforaum").

Das Projekt ist unter dem gezielten Einsatz unter- schiedlicher Medien (Hypertext, VR, Audio, Video) durch Beispiele mit Funktionalität gefüllt worden, um neben der Möglichkeit des orts- und zeit- unabhängigen Zugangs die allgemeine Orientierung und Navigation in den Informations- und Inter- aktionsmöglichkeiten darzustellen und neue Aspekte und technische Funktionalitäten aufzuzeigen. Von diesen wurden einige ausgeführt, andere nur angedacht, die jedoch beispielsweise durch Zugrundelegung von Datenbanken umsetzbar sind (Abwicklung administrativer Funktionen über das Internet, Mitarbeiter-Information und interaktive Video-/Audio-Kommunikation über virtuelle Visiten- karten, Zugriff auf multimediale Datenbanken usw.).

Mitarbeiter-Information mit kombinierten 2D- und 3D-Komponenten

Grundrißdarstellung in der VR-Komponente

Einsatzmöglichkeiten

Ein derartiges Informationssystem ist auf viele andere Bereiche aus der Wirtschaft übertragbar, so z.B. Firmenpräsentation im Internet oder Nutzung im firmeneigenen Intranet.

 


Das VIRTUELLE INSTITUT läuft in der vorliegenden Version vom 19.01.1998
nur korrekt mit Netscape Communicator Version 4.0x und
installiertem Superscape Viscape-Plugin ab Version 5.10.

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© 1997/98  Rainer Kuhn   (www.rainerkuhn.net)




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